Das ist neu bei Elektro Schäfer.

Informationstag Wärmepumpe mit Schaubohrung in Rottenburg-Wendelsheim

Die Informationstage Wärmepumpe mit Schaubohrungen der EnBW Energiegemeinschaft e.V. und ihrer Partner sind immer wieder ein besonderes Erlebnis wenn es um die Information über Wärmepumpen geht.

Erdwärme ist die Nutzung gespeicherter und kostenloser Sonnenenergie und stellen damit eine interessante und attraktive Variante zur Heizung und Brauchwassererwärmung dar. Die EnBW Energiegemeinschaft e.V. mit ihren Partnern für modernes Bauen und alternative Energiequellen, die Firmen Elektro Schäfer, Schäfer & Fuchs, Systherma Planungsbüro für Erdwärme GmbH, Goller Bohrtechnik, Stiebel Eltron GmbH & Co.KG, Agentur für Klimaschutz des Kreises Tübingen sowie die EnBW Vertriebs- und Servicegesellschaft mbH und die EnBW Energiegemeinschaft e.V. informierten am 08. Mai 2009 im Rahmen eines Informationstages "Wärmepumpe mit Schaubohrung" in Rottenburg-Wendelsheim interessierte Teilnehmer über dieses spannende Thema.

Heizkosten stellen neue Anforderungen an den optimalen Energieeinsatz und werfen Fragen auf. „Wo-mit werden wir zukünftig heizen?“, „Wie erwärmen wir unser Brauchwasser?“, „Mit welcher Techno-logie lassen sich gesetzliche Anforderungen erfüllen?" und "Welche Technik passt zu mir?"

Die Natur nutzen und gleichzeitig schonen
Eine von Fachleuten deutlich favorisierte Technik stellt die Wärmepumpe dar. In der Natur vorkomm-ende, zum Heizen aber nutzlose Temperaturen wandelt sie durch den Einsatz elektrischer Energie in Wärme für  Brauchwarmwasserbereitung und Heizung um. Gleichzeitig ist sie denkbar einfach sowohl in den Neubau, aber auch in ein Bestandsgebäude zu integrieren. Zur Information der Endkunden über diese faszinierende Technik, führt die EnBW Energiegemeinschaft e.V. Schaubohrungen durch – zuletzt am 08. Mai 2009 in Rottenburg-Wendelsheim im Rahmen der Wärmepumpetage 2009 .

So funktioniert die Wärmepumpe
Herr Dr. David Kuntz, Dipl. Gologe bei der systherma GmbH bestätigte in seinem Vortrag: Im Erdreich herrschen beispielsweise schon in rund 10 Metern Tiefe eine Temperatur von etwa 10°C und zwar un-abhängig von der Jahreszeit. Die Sonne füllt diese Wärmequelle immer wieder auf.  Die Wärmepumpe entzieht ganz allgemein der Natur, hier dem Erdreich, die Wärme, „pumpt“ sie auf ein höheres Temperaturniveau und gibt sie an die Heizung und Warmwassererwärmung ab. Die Erdwärmesonde stellt im dargestellten Verfahren das Herzstück der Sole/Wasser-Wärmepumpe dar. Sie wird mit einem Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel, der Sole, befüllt und durch das Erd-reich geführt. Dabei nimmt die sie dessen Temperatur an und strömt anschließend zur Wärmepumpe. Dort verdampft die Wärme aus dem Erdreich ein Kältemittel. Der Dampf wird über einen Kompressor verdichtet, erreicht dabei ein höheres Temperaturniveau und wird an das  Heizungswasser beziehungs-weise an das Wärmeverteilsystem, idealerweise ein Niedertemperatursystem wie Fußboden-, Wand-flächen- gerne aber auch an eine optimierte Radiator- / Plattenheizung, abgegeben.

Betriebsweise
Wärmepumpen gewinnen aus vorhandener und kostenloser Umweltwärme wertvolle Energie zur Ge-bäudeheizung und Brauchwassererwärmung. Über eine Sole/Wasser-Wärmepumpe mit Erdwärme-sonden kann die im Erdreich kostenlos verhandene Energie genutzt werden und bis zu 75 Prozent des Wärmebedarfs eines Gebäudes liefern. Lediglich 25 Prozent elektrische Energie sind dann noch zum Betrieb der Wärmepumpe notwendig. Auf diesem Wege erreichen Wärmepumpen bis zu 55 Prozent geringere Kohlendioxidemissionen als konventionelle Ölheizungen. Optimal in das Heizsystem eingebunden erfüllen sie darüber hinaus die strengen Vorgaben des Erneuerbaren-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) gültig für Neubauten beziehungsweise dem Erneuerbaren-Wärme-Gesetz (EWärmeG), zukünftig in Baden-Württemberg gültig für Alt- und Be-standsgebäude. Auch stellen Wärmepumpen für Planer und Bauherr eine verlässliche Größe und Lösung zum Erreichen und Unterschreiten der in alter und neuer Energie-Einspar-Verordnung (EnEV 2007 / 2009) dargestellten, gesetzlichen Mindestanforderungen dar.

Weitere Vorteile
Wärmepumpen sind sowohl in Neubauten als auch in Bestandsgebäuden mit einer zentralen Wärme-verteilung integrierbar. Ziel der Wärmepumpe ist die Erzeugung eines Vielfachen der eingesetzten Energie um steigende Heizkosten und Schadstoffemissionen zu reduzieren. Spezialisten räumen daher der Wärmepumpe unter den Wärmeerzeugern der Zukunft einen Spitzenplatz ein. Die Technik als solche ist bekannt und eingeführt. Wärmepumpen lassen sich Platz sparend und problemlos ein-bauen. Schornstein, Schornsteinsanierung oder Tank sind nicht notwendig. Ein spezieller Aufstell-raum, wie für einen Heizkessel, wird nicht benötigt. Wärmepumpen sind wartungsarm, langlebig und robust. Alles in allem stellen sie eine verlässliche Technik dar.

Danksagung
Unser besonderer Dank gilt der Bauherrschaft. Auch danken wir allen Besuchern unserer Schaubohrung für ihr Interesse, die Fragen und das entgegengebrachte Vertrauen. Ebenso danken wir allen Referenten für ihren Einsatz, Engagement und interessanten Vorträge sowie die vielen fleißigen Hände im Hintergrund, die für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgten. Ohne Sie wäre unsere Veranstaltung so sicher nicht möglich gewesen. 

Informationen aus erster Hand, von Spezialisten aus Theorie und Praxis, das bieten nur die Wärmepumpe mit Schaubohrung der EnBW Energiegemeinschaft e.V. und ihrer Partner